Signalkrebs

Bezeichnung

Signalkrebs

Wissenschaftlicher Name

Pacifastacus leniusculus

Herkunft

Nordamerika

Merkmale
  • Ca. 12 cm (Weibchen), 16 cm (Männchen)

  • Grose Schere

  • Glatter Panzer, keine Dornen

  • Grundfarbe braun mit Tendenz zu oliv

  • Scherenoberseite ist am Gelenk mit einem weissen Fleck gezeichnet

  • Unterseite der Scheren ist rot

Lebensraum

Ursprünglich stammt der Signalkrebs aus dem Gebiet westlich der Rocky Mountains in Nordamerika. Um 1960 wurde jedoch die Population des in Europa heimischen Edelkrebses durch die Krebspest stark dezimiert. Daraufhin wurde der Signalkrebs in Europa als Neozoen eingeführt, um die Lücke im Ökosystem zu füllen, da man annahm, er sei gegen die Krebspest immun.

Der Signalkrebs lebt bevorzugt in kühlen Fließgewässern mit leicht alkalischem pH-Wert (7 bis 8) und einer höheren Wasserhärte (10-25 °dGH). Da er im Gegensatz zum Edelkrebs auch höhere Temperaturen verträgt, ist er auch in Stillgewässern wie kleineren Seen zu finden.

Lebensweise

Im Gewässer gestaltet sich der Signalkrebs seinen Lebensraum selbst: Meist werden unter Steinen oder zwischen Wurzeln Höhlen gegraben. Die Tiere sind jedoch nicht zwingend an eine Höhle gebunden, manchmal wird auch nach einem Futtersuchzug eine neue Höhle besetzt

Diverses

Er ist Überträger der Krebspest, gegen die er immun ist.