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Vereinsübergreifende Holzarbeiten zwischen Vagoweiherverein und Subteam76

Marcel Franitza 01.05.2012

Am Samstag den 28 April 2012, wurde von einem kleinen Team des Subteam76 die Hilfsaktion „Holzschlag am Vagoweiher“ durchgeführt.

Zur Vorgeschichte:

Unser lieber Charles hat im Gespräch mit der Organisation der „Vagoweiher-Puzätä“ die Anfrage betreffend Hilfestellung für Holzverarbeitung erhalten und noch auf Platz zugesagt. Die weiteren Gehilfen wurden danach höflich angefragt, ob eine Durchführung dieser Arbeiten machbar sei. Wie immer kurz entschlossen reagierten die durch Charles angefragten Arbeitsgehilfen schnell mit einer Zusage.

Arbeitsbericht:

Um 8:00 Uhr (man bedenke an einem Samstag, d.H. nach einem Linden-Freitag) wurden wir (Max, Douglas und Marcel) von Charles abgeholt. Nach etlichen Umleitungen die scheinbar aus dem Nichts auftauchte, haben wir mit 10 Minuten Verspätung das Ziel erreicht. Verspätungen sind im Normalfall nicht die Tugend dieser Arbeitsgruppe (Anm. der Red.) Angekommen am Vagoweiher sind schon fleissige Bienchen des Vagoweiher – Verein am Werke. Die Motorsäge und dessen Bediener hatten schon einen gewaltigen Baumstammhaufen vor sich aufgestapelt. Die Spaltvorrichtung wurde mit jammernden Hydraulikgeräuschen  immer wieder in die riesigen Baumstrunke eingetrieben.  Nach dieser Bearbeitung,  sind die uns bekannten Feuerholz – „Schittli“ noch von der Spaltanlage zu entfernen und gleich danach zu stapeln. Für die technisch Interessierten: Die Hydraulik wurde von einem 75-PS starken Traktor über eine Kardanwelle mit 1000 r/min angetrieben. Für Unwissende scheint das ein belangloser Aspekt zu sein. Ich möchte dazu festhalten, dass Baumstämme bis zu einem Durchmesser von ca. 70cm und einer Länge von bis zu einem Meter gespaltet werden mussten. Die beschriebene Technik hat unsere Arbeit doch ein bisschen erleichtert.

Wir haben uns sofort, nach kleiner Absprache, in den Arbeitsprozess hinein denken können. Nach kurzem Mind – Mapping haben wir unsere Posten bezogen und begonnen, die enormen Holzberge zu eliminieren. Der Workflow gestaltete sich wie folgt: 1.) Ablängen der Baumstämme (Max, Pers.1 Vago; Betriebsmittel Stihl Kettensägen) auf ein noch zu verantwortendes Gewicht. 2.) Abtransport der Materialien von der Sägestelle zur Material-Pufferstelle (Charles, 2 Pers. Vago; Betriebsmittel Schuhe, Hände) 3.) Zwischentransport von der Material-Pufferstelle zur Holzspaltanlage (Marcel,2 Pers. Vago; Betriebsmittel Schuhe, Hände etc.) 4.) Spalten der Holzbrocken (Marcel, Charles und andere; Betriebsmittel wie oben ausführlich beschrieben) 5.) Abtransport der „Schittli“ und stapeln (Douglas, 2 Pers. Vago)……..und das etwa 3 Stunden lang.  Den hier beschriebenen Arbeitsablauf und die dafür besetzten Stellen, haben wir aus Gründen der Überhitzung immer wieder gewechselt.

Sonstiges:

Für Abkühlung der Mitarbeiter wurde vom Vagoweiher-Verein in vorbildlicher Manier gesorgt. Beim Business-Mittagessen (durch Vagoweiher-Verein übernommen) haben wir die vollbrachte Arbeit noch einmal Resümee passieren lassen.  Verbesserungsvorschläge bezüglich Workflow, Betriebsmittel und Stellenbesetzung wurden keine gefunden und zugelassen!

In Anbetracht des Workflow-Output (bereitgestelltes Holz für die Vagoweiher-Feuerstellen) und der damit verbundenen Aufwände, möchte ich festhalten: Wenn nun jemand der Leser ein Feuer am Vagoweiher entfacht, soll er sich an diese Arbeitsintensität erinnern und ev. nur wenig Holz für die ach so kleine Bratwurst verwenden, danke!

Dem Vagoweiher-Verein möchte ich an dieser Stelle für die vereinsübergreifende Zusammenarbeit danken und noch einmal die hervorragende Teamleistung des Subteam 76 betonen. Weiter so!

Der Berichterstatter

Marcel Franitza

 

 

PS: Clubintern und nicht unwichtig

Für die geleisteten Sachentschädigungen wie: Benzin (Auto) Benzin (Stihl), Stundensätze, Abwesenheitspauschale der Familien, Hardship-Zulagen, Gefahrenzulagen, Sonnencreme, Waschmittel, Schuhputzcreme, Hundefutter, Handcreme, Muskelkater etc. melden wir uns beim Kassier…….